Eilt: Unterkunftsgebühren

Viele Geflüchtete haben in letzter Zeit immense Gebührennachzahlung für ihre Betten in den Gemeinschaftsunterkünften bekommen. Dies betrifft alle sog. Fehlbeleger, also Menschen, die eigentlich ausziehen könnten aus der Unterkunft, aber keine Wohnung finden und die Geflüchteten, die noch im Asylverfahren sind, aber arbeiten und keine Leistungen beziehen.

Die Rechtsanwältin Petra Hubner hat dazu eine Zusammenfassung geschrieben, wie gegen diese Nachzahlungen vorzugehen ist. Diesen findet ihr hier. Wichtig ist dabei schnell zu handeln, da für Bescheide die im Juli zugestellt wurden, nur noch bis zum 31.7. Antrag auf Übernahme der Gebühren bei den Jobcenter bzw. Sozialamt/Ausländeramt eingereicht werde können. (Jeweils im Monat der Zustellung) Außerdem sollten sich die Betroffenen nicht auf die Ratenzahlungen einlassen, die Ihnen von der Regierung suggiert werden. Bitte verbreitet diese Nachricht bei allen, die davon Betroffen sind bzw. zukünftig davon betroffen sein können. Momentan hat dies noch nicht alle Unterkünfte, aber diese Zahlungsaufforderungen werden vermutlich in allen Regierungsbezirken folgen.