Gebührennachzahlung für Unterkünfte

Wir bekommen immer öfter mit, dass (anerkannte) Geflüchtete, die bereits arbeiten, immense Rechnungen rückwirkend für die Unterbringung in den Gemeinschaftsunterkünften erhalten. Wer eine Gemeinschaftsunterkunft von innen kennt, weiß, dass es sich hierbei nicht um Münchner Luxusappartments handelt, sondern dass die Wohnsituation dort meist geprägt ist von engen Räumen und unzureichender Privatssphäre. Dennoch wird ein Quadratmeterpreis von knapp 30 € angesetzt. Ein sehr gutes Statement haben dazu die Helferkreise in den Landkreisen München und Ebersberg geschrieben und an die Staatsministerin Müller geschickt. Es ist hier zu lesen.

Momentan gibt es zwei Schritte dagegen, welche aber noch nicht ausreichend ausprobiert wurden, weswegen wir uns über Rückmeldungen freuen, ob es geklappt hat:

  1. Die Rechnung biem Jobcenter einreichen. Es kam bereits dazu, dass das Jobcenter dann die Rechnung prüft und ins Verhältnis zu dem Einkommen setzt und einen Teil übernimmt.
  2. Eine Normenkontrollklage mit einem Anwalt einreichen. Hierzu die Klagefrist beachten. Allerdings haben wir dazu noch keine Erfahrung, werden aber über Ergebnisse weiter informieren

Auf jeden Fall nicht auf die Ratenzahlung einigen, sondern erst die anderen Wege ausschöpfen.

Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr mehr Informationen braucht oder selbst welche habt.