Neues Verfahren der Ausländerbehörde München im Umgang mit Arbeitserlaubnissen nach BAMF-Ablehnung

Die Ausländerbehörde hat in letzter Zeit ihr Vorgehen bzgl. Arbeitsverboten nach BAMF-Ablehnung geändert. Bisher war es überwiegend nur für Menschen aus den TOP 5 Ländern und Afghanistan möglich eine Arbeitserlaubnis trotz einer BAMF-Ablehnung zu bekommen. Seit Neustem berichtet die Ausländerbehörde, dass sie zukünftig allen Personen mit Gestattung, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, eine Arbeitserlaubnis trotz BAMF-Ablehnung erteilen werden.

Wer darf arbeiten in München und Landkreis München?
Alle Menschen mit Gestattung, egal ob bereits eine neg. BAMF-Entscheidung erfolgt ist oder nicht (vorher nur Top 5 + A in München)
Wer darf nicht arbeiten?
„Sicheres Herkunftsland“, „Dublin“-Fälle, bei Straftaten ab 50 Tagessätzen bzw. 90 Tagessätzen (bei Straftaten, die nur von Ausländer/-innen begangen werden können), bei gravierender Identitätstäuschung Unsicher ist, wie mit OU (offensichtlich unbegründet) umgegangen wird
Was ist trotz BAMF-Ablehnung jetzt möglich?
Weiterarbeiten bei der bestehenden Arbeitsstelle, Arbeiten nach der BAMF-Ablehnung, Arbeitsplatzwechsel nach der BAMF-Ablehnung (außer OU)

Wir empfehlen allen Betroffenen, denen eine Arbeitserlaubnis bisher verweigert wurden, einen neuen Antrag zu stellen.

Sollten Probleme auftreten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir beantworten auch gerne alle weiteren Fragen zu Arbeits- und Ausbildungserlaubnissen.

Diese Informationen haben wir hier auch in einem Merkblatt zusammengeschrieben zur Weiterverbreitung. Alle Angaben ohne Gewähr.