Unsere Radiosendungen

Der Münchner Flüchtlingsrat im Radio Lora


Die siebte Sendung der Radiogruppe des Münchner Flüchtlingsrats im Radio Lora

Dienstag, dem 31. Oktober um 17.00 Uhr: Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge – dringend gesucht und oft verweigert

Viele Arbeitgeber würden gern Flüchtlinge beschäftigen – weil sie sozial denken oder schlicht und einfach, weil sie dringend Personal brauchen. Aber oft macht ihnen die Ausländerbehörde einen Strich durch die Rechnung, indem sie den Geflüchteten keine Arbeitserlaubnis erteilt. Zum Beispiel, weil diese aus einem so genannten sicheren Herkunftsland kommen und dorthin wieder zurück sollen nach dem Willen der deutschen Behörden. Es gibt inzwischen aber auch viele Unternehmen, in denen Geflüchtete eine Beschäftigung gefunden haben und dort geschätzt sind als engagierte Mitarbeiter/innen.

In der Sendung kommen zu Wort: Ein Arbeitgeber, der einen Flüchtling eingestellt hatte und der über sehr schlechte Erfahrungen mit dem Ausländeramt berichtet. Loulou Kinski vom Münchner Flüchtlingsrat, die dort Beratung macht – für Geflüchtete und Firmen, die sie einstellen wollen. Ein Unternehmer, der mit großem Erfolg zwei Flüchtlinge beschäftigt.
Und schließlich: zwei Mitarbeiterinnen vom Verein StayWelcome, der sich um Arbeit für Flüchtlinge bemüht.


Die sechste Sendung der Radiogruppe des Münchner Flüchtlingsrats im Radio Lora

Kreativer Austausch verbindet, hilft Sprachbarrieren überwinden, macht Spaß und lässt etwas Gemeinsames, Neues entstehen. In München gibt es unzählige Angebote, wie sich umsonst und kreativ Zeit verbringen und gestalten lässt.
In dieser Radiosendung stellen wir kulturelle Projekte und Ideen für Flüchtlinge vor – ganz konkret am Beispiel des Chors der Fünf Kontinente, der Refugio Kunstwerkstatt und interkulturellem Austausch bei  „Über den Tellerrand kochen“. Außerdem gibt’s viele weitere Tipps und Informationen zum Thema Kunst, Kultur, Kreativität und Kommunikation von, mit und für Geflüchtete.

Die fünfte Sendung der Radiogruppe des Münchner Flüchtlingsrats im Radio Lora

„In dieser Sendung geht es zum guten Teil um den Flüchtlingsrat selber, genauer gesagt um seine Arbeit. Und dafür gibt es einen besonderen Anlaß: Der Münchner Flüchtlingsrat feiert nämlich ein Jubiläum: Seit genau 30 Jahren unterstützt er jetzt schon Geflüchtete mit Rat und Tat.

Monka Steinhauser und Rebecca Kilian-Mason berichten.

Einer der Flüchtlinge, die vor 30 Jahren kamen, ist Ruzbeh Sadeghi. Er wurde im Iran geboren und wuchs dort auf. Nachdem die islamische Revolution im Iran gesiegt hatte, musste er fliehen. Seit 1987 ist Ruzbeh Sadeghi jetzt in Deutschland.

Wir haben uns mit ihm unterhalten.“


Die vierte Sendung der Radiogruppe des Münchner Flüchtlingsrats im Radio Lora

Dienstag, 31.01.2017, 17:00 UHR: „Zukunftschancen – wie Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit kommen“

Der Weg für Flüchtlinge von der Arbeitserlaubnis zum festen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz kann ein weiter sein. Nach der Devise Fordern und Fördern sind dabei Geduld und Motivation von allen Seiten gefragt, vor allem auch beim Erlernen der deutschen Sprache und Kommunikationskultur. Gebraucht werden ausländische Mitarbeiter, da in vielen Branchen von Industrie und Handwerk händeringend Facharbeiter gesucht werden. Die aktuellen Bestrebungen der Bayrischen Regierung, vermehrt zum Beispiel nach Afghanistan als vermeintlich sicheres Herkunftsland abzuschieben, konterkarieren die vielen Bemühungen um eine gelingende Integration.

Wir haben uns in München und Umgebung umgesehen, welche Möglichkeiten es für Arbeitgeber und Ehrenamtliche gibt, die Integration von Zuwanderern in unseren Arbeitsmarkt zu unterstützen und zu begleiten. Wir sprechen mit einem Schreiner, der einen Ostafrikaner ausbildet, zwei Jobmentoren, die jugendliche Migranten bei der Suche nach einer Lehrstelle unterstützen., dem Leiter der Pädagogischen Farm in München, der einen jungen Iraker als Bufdi hat und dem Mitbegründer der Internetplattform HIRE, die Flüchtlinge an Unternehmen vermittelt.


Ablehnungs- statt Willkommenskultur – Wie schwer es Flüchtlingen in Deutschland derzeit gemacht wird

Radio Lora, 29.11.2016 um 17 Uhr – eine Sendung der Radiogruppe des Münchner Flüchtlingsrats.

Nach der großen Euphorie des letzten Jahres hat sich die Situation der Flüchtlinge spürbar verschärft, seitdem im März 2016 das Asylpaket II und im August das Integrationsgesetz in Kraft getreten sind.
Flüchtlingen aus Syrien, Eritrea oder dem Irak werden z.B. immer seltener der Flüchtlingsstatus gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention zugesprochen, obwohl sich die Situation in ihren Herkunftsländern nicht verbessert hat. Die persönlichen Anhörungen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die den wichtigsten Termin innerhalb der Asylverfahren darstellen, werden massiv beschleunigt. Das erzeugt Druck und Verunsicherung bei den Betroffenen. Über eine halbe Million Anträge sollen bis Ende des Jahres abgearbeitet sein. Das BAMF verschickt derzeit Anhörungseinladungen im Akkord.
Wir sprechen in dieser Sendung mit der Leiterin der Münchner SchlaU-Schule, mit der Projektleiterin des Infobus, der Flüchtlinge auf die Asylanhörung vorbereitet, und mit einer Rechtsberaterin des Münchner Flüchtlingsrats.


Am 30. August 2016 um 17 Uhr kam die zweite Sendung auf Radio Lora, zum Thema „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“, mit Gesprächen mit der Diakonia München, Campus for Change und über Sprachpartnerschaften.

Am Dienstag, dem 29. März brachte RADIO LORA 92.4 München die erste Sendung der Radiogruppe des MFR. Darin wird die Arbeit des Flüchtlingsrats anhand verschiedener Beispiele vorgestellt.
Zu hören ist ein Interview mit Geschäftsführerin Monika Steinhauser zu den Aufgaben und den politischen Positionen des MFR. Außerdem berichten wir über die Asylberatung im Info-Bus und sprechen mit einer Deutschlehrerin, die kostenlosen Unterricht für Flüchtlinge anbietet und die Kursteilnehmer/innen mit Hilfe des MFR gefunden hat. Schließlich geht es noch um das Projekt „Save me“,  das sich der Integration besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge in München widmet.