Herr D* ist gemeinsam mit seiner Frau und ihren drei gemeinsamen Kindern aus der Türkei nach Deutschland geflohen. Die Familie lebte zuvor in einer Region nahe der syrischen Grenze und war von dem schweren Erdbeben stark betroffen. Das Wohnhaus der Familie wurde dabei teilweise zerstört. 

Hier in Deutschland hat die Familie alles getan, um sich möglichst schnell zu integrieren.

Herr D* befand sich zudem aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung durchgehend in psychiatrischer Behandlung und wurde auch mehrfach stationär behandelt. Nachdem sein Asylverfahren abgelehnt worden war, verschlechterte sich sein psychischer Zustand erneut erheblich, sodass eine weitere stationäre Aufnahme notwendig wurde. Zu diesem Zeitpunkt äußerte er auch Suizidgedanken. 

Von der Klinik aus wurde er Anfang Februar gewaltsam mit seiner Frau und seiner 7-jährigen Tochter in die Türkei abgeschoben. Zum Zeitpunkt der Abschiebung konnte eine akute Suizidalität nicht ausgeschlossen werden, sodass er fixiert wurde, um eine Selbstgefährdung zu verhindern. 

Die Familie lebt inzwischen wieder in ihrem teilweise zerstörten Haus nahe der syrischen Grenze. Herr D* geht es gesundheitlich sehr schlecht; aufgrund der Schwere seiner psychischen Erkrankung ist er nicht in der Lage, einer Arbeit nachzugehen. Daher ist er auch nicht krankenversichert. Die teure, aber dringend notwendige Behandlung kann er nur finanzieren, indem er sich Geld von Familienmitgliedern leiht. 

Auch seine Frau hat derzeit keine Möglichkeit zu arbeiten. Sie kümmert sich nicht nur um ihren Mann, sondern auch um ihre Tochter, die durch die Abschiebung stark psychisch belastet ist. 

Seine beiden volljährigen Kinder, die weiterhin in Deutschland leben und ihre Ausbildung absolvieren, unterstützen ihn so gut sie können mit ihrem Ausbildungsgehalt – welches bei Weitem nicht reicht.

Daher ist die Familie dringend auf Unterstützung angewiesen. Bitte spenden Sie, schon ein kleiner Betrag kann helfen! 

Spenden können Sie hier: betterplace.org/p173086

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