Aktuelle Themen

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Umfrage Anker-Watch

Mit der Umfrage frägt das Bündnis „Anker-watch“ die Lebensbedingungen in den Lagern ab. Mitmachen kann jede*r, die/der Einblick in die Verhältnisse vor Ort hat. Helft mit Transparenz herzustellen.Weiter Infos und Teilnahme an der Umfrage hier.

Porträts von Resettlement-Geflüchteten in der Süddeutschen

Im Zuge des 10-jährigen Jubiläums unseres Projekts „Save Me“ hat die Süddeutsche Zeitung am 06.08. drei Porträts  über Geflüchtete veröffentlicht, die über Resettlement nach München kamen und von Save Me betreut werden. Den Artikel könnt Ihr hier nachlesen.

Stellungnahme Save Me: „München wird Sicherer Hafen!“

Endlich: Save Me begrüßt den positiven Beschluss des Münchner Sozialausschusses zum Beitritt der Stadt München zum Bündnis der mittlerweile über 80 Städte und Gemeinden in Deutschland, die sich zur Aufnahme aus Seenot geretteter Geflüchteter bereit erklärt haben.
Im Beschluss wird u.a. erwähnt, dass die Stadt München sich bereits im Rahmen von SAVE ME für die humanitäre Aufnahme von Geflüchteten engagiert und regelmäßig Menschen unterbringt, die der Stadt zugewiesen werden. Das ist auch gut so. Dennoch stellen Aufnahmeprogramme lediglich einen ergänzenden Baustein im internationalen Flüchtlingsschutz dar und können in Zusammenhang mit Seenotrettung nicht als Beispiel zur Verantwortungsübernahme angeführt werden.
Genau das geschieht jedoch inzwischen sehr häufig auf politischer Ebene, obwohl Seenotrettung eben keinen Baustein des internationalen Flüchtlingsschutzes darstellt: Wenn Menschen im Meer ertrinken, bleibt keine Zeit, sich Strategien zu überlegen. Es ist schlicht geboten, die Menschen zu retten!
Und sie nach ihrer Rettung weder in libysche Folterlager zurückzuschicken noch über Monate in Auffanglagern in Italien oder auf Malta festzusetzen.

Es war also höchste Zeit, dass sich auch München zum Sicheren Hafen erklärt hat. Das reicht aber bei Weitem noch nicht aus, wenn diesem symbolischen Akt keine konkreten Taten folgen. Save Me solidarisiert sich mit der Seebrücke München und fordert die Stadtverwaltung auf, sich aktiv um die Aufnahme aus Seenot Geretteter zu bemühen.

 

PDF der Stellungnahme