Praktikumsausschreibung Fachstelle Asylrecht

Die Fachstelle Asylrecht sucht Praktikant*innen

Die Fachstelle Asylrecht sucht ab Mitte Mai für mindestens acht Wochen wieder eine:n neue:n Praktikant:in mit 20 oder bevorzugt 30 Stunden wöchentlichem Zeitaufwand.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Anschreiben bitte per Email an info@muenchner-fluechtlingsrat.de

 

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

 

Weitere Infos:

Bereich: Einblicke in das Fachgebiet Migrationsrecht, Einführung in wichtige Aspekte des Asyl- und Aufenthaltsrecht und Einzelfallberatung

Deine Aufgaben:

  • Mithilfe bei Beratungsgesprächen / Terminvereinbarung
  • Unterstützung bei Organisation von Fortbildungen
  • Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Treffen verschiedener Akteure
  • Webseitenpflege
  • anfallende Bürotätigkeiten
  • wöchentliches Versenden des Newsletters
  • Betreuung des Infotelefons für ukrainische Geflüchtete
  • Recherche zu aktuell relevanten migrationspolitischen Themen

Anforderungen:

  • von Vorteil: Erfahrungen im Bereich Flucht & Asyl (keine Voraussetzung)
  • Flexibilität (Abendtermine wahrnehmen)
  • Gutes Deutsch & Englisch in Schrift & Sprache, gerne auch weitere Sprachen
  • interkulturelle & soziale Sensibilität & Einfühlungsvermögen
  • strukturiertes Arbeiten
  • Teamfähigkeit

Wir bieten:

  • Arbeitserfahrung in einem politisch & gesellschaftlich spannendem Bereich
  • Einsicht in die Arbeitsweise einer kleinen NGO
  • Möglichkeit, eigene Interessen & Schwerpunkte einzubringen
  • nettes Team mit flachen Hierarchien
  • geringe Aufwandsentschädigung

System AnkER – Erfahrungen und Berichte aus dem Ankerzentrum Ingolstadt/Manching

Mittwoch, 23. März um 19:0021:00

AnkER-Zentren sind große Lager für Geflüchtete in Bayern.  Sie sollten zum bundesweiten Vorbild werden. Während im Koalitionsvertrag der neuen Regierung steht, das Konzept werde „nicht weiterverfolgt“, will Bayerns Innenminister an den AnkER-Zentren festhalten.

In der Veranstaltung sollen Bewohner*innen der Lager zu Wort kommen und ihre Lebenssituationschildern. Außerdem wird Simon Sperling, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Migration und Gesellschaft der Universität Osnabrück, eine wissenschaftliche Perspektive auf das Konzept der AnkER-Zentren bieten. Zu guter Letzt wird die Broschüre „System AnkER“ des Münchner Flüchtlingsrats vorgestellt. Es moderiert Jana Weidhaase vom Bayerischen Flüchtlingsrat. Parallel findet im Köşk vom 21. bis 27.03. die Ausstellung „Anker lichten“ des Bayerischen Flüchtlingsrats statt.Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Kooperation mit Münchner und Bayerischem Flüchtlingsrat.

Anmeldung für die Live -Teilnahme über das Formular HIER oder über anmeldung@bellevuedimonaco.de
Für die Teilnahme vor Ort gilt die 2G+ Hygienevoraussetzung

Die Veranstaltung wird live gestreamt, Teilnahme am Stream ohne Anmeldung unter www.bellevuedimonaco.de/live

Information on the situation of Ukrainian refugees

Informationen zur Situation von ukrainischen Geflüchteten

RUND UMS THEMA WOHNEN Online-Beratung für Geflüchtete

Praktikumsausschreibung Infobus

Pressemitteilung: Münchner Flüchtlingsrat fordert Schließung der Ankerzentren auch in Bayern

Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann kündigte Ende Dezember eine Fortführung des Konzepts der Anker-Zentren an – entgegen den Plänen der neuen Bundesregierung. Der Münchner Flüchtlingsrat, der in mehreren Ankereinrichtungen in Oberbayern Rechtsberatung anbietet, fordert das sofortige Ende des Konzepts AnkER und eine möglichst zeitnahe Schließung der Lager.

Seit nun dreieinhalb Jahren bietet der Münchner Flüchtlingsrat mit dem Projekt Infobus Ingolstadt vor Ort in den AnkER-Dependancen in Ingolstadt/Manching Rechtsberatung an. Allein im vergangenen Jahr hat das Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen dort fast 2000 Beratungsgespräche durchgeführt und somit einen tiefen Einblick in die schwierige Lebenssituation der Bewohner*innen erhalten.

Die sogenannten „Zentren für Ankunft, Entscheidung, Rückführung“ wurden eingeführt, um durch Zentralisierung aller für das Asylverfahren relevanten Behörden eine Verfahrensbeschleunigung zu erreichen. In der Praxis ist aber keine signifikante Beschleunigung eingetreten, die Asylverfahren von Bewohner*innen der Anker-Dependancen dauern in der Regel vergleichbar lange wie die von Asylbewerber*innen in anderen Unterbringungsformen. Dennoch sind die meisten Personen gezwungen, für mindestens 18 Monate dort zu wohnen. „Die Aufrechterhaltung des Konzepts entbehrt deshalb jeder Argumentationsgrundlage“, so Robin Esterer vom Münchner Flüchtlingsrat, „Ankerzentren stehen für Isolation, fehlende Privatsphäre und sozialen sowie rechtlichen Ausschluss

 

Die Lebenssituation in den Sammellagern ist signifikant schlechter als in kleineren Unterkünften. Aufgrund der isolierten Lage meist außerhalb der Städte gibt es kaum Integrationsmöglichkeiten, das Konfliktpotential ist durch die enge Personendichte sehr hoch und besonders vulnerable Personengruppen erhalten keinen Schutz. Bewohner*innen können nicht selbst kochen, der Zugang zu medizinischer Versorgung ist erschwert und Kinder dürfen meist nicht die Regelschule besuchen. Die Ärzte der Welt stufen die Unterbringungsform als gesundheitsgefährdend ein. Insbesondere durch die Covid-19-Pandemie ist eine derartige Massenunterbringung umso unvertretbarer geworden.

Erst kürzlich hat der Münchner Flüchtlingsrat unter dem Titel „System „AnkER“ – Erfahrungen und Berichte aus dem AnkER-Zentrum Ingolstadt / Manching“ eine Broschüre veröffentlicht, die die systematisch schlechten Lebensbedingungen vor Ort dokumentiert. Die Digitalversion ist unter http://muenchner-fluechtlingsrat.de/system-anker/ abrufbar.

 

„Wir sind entsetzt über die Ankündigung, an den Ankerzentren festzuhalten.“, sagt Robin Esterer, Projektleiter des Infobus Ingolstadt. „Bayern darf seinen Hardliner-Kurs gegen Geflüchtete nicht weiterführen. Die Maximalaufenthaltsdauer in Erstaufnahmeeinrichtungen muss auf wenige Wochen festgesetzt werden, sodass eine schnelle Umverteilung in kleinere Unterkünfte gewährleistet ist.“

 

Pressekontakt: Robin Esterer, Projektleiter Infobus Ingolstadt, 0151 55713769, infobus-ing@muenchner-fluechtlingsrat.de

 

Aktueller Youtubelink Hate Hurts-Europa schaut weg-schaust du hin?

https://www.youtube.com/watch?v=9H6yDJoyOgo

Hier findet ihr den aktuellen Youtube Link